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Sauerland-Spazierrunden

Um auch Menschen mit und ohne Einschränkungen kleinere Wanderungen zu ermöglichen, wird die Sauerland-Wanderwelt um besondere Komfortwege erweitert. Der Deutsche Wanderverband hat dazu schon übersichtliche Kriterien erarbeitet. Sauerland-Spazierrunden richten sich an Menschen, die kürzere Wege bevorzugen und u.U. nicht so wandersicher unterwegs sind. Die Wege sollen trotzdem einen abwechslungsreichen Charakter aufweisen.

Kriterien für die Sauerland-Spazierrunden:
• Länge: zwei bis sieben Kilometer
• möglichst kein naturnaher Untergrund, da uneben und nicht rutschsicher
• auf befahrener Straße maximal zehn Meter am Stück
• durchschnittlich ein Landschaftswechsel pro zwei Kilometer
• durchschnittlich ein Natur- oder Kulturattraktion pro Kilometer
• gleichmäßige Verteilung der Erlebnispunkte
• maximal 300 Meter intensiv genutztes Umfeld (maximal drei Prozent)
• 100 Prozent wanderfreundliche Markierung
• Startpunkt an Wanderausgangspunkten mit Wandertafel
• mindestens zwei Rastmöglichkeiten pro Kilometer
• eine Toilette pro Tour
• an stark abschüssigen Stellen Handläufe

Erläuterung:
Das Sauerland-Expertenteam “Wandern” hat weiterhin festgelegt, dass eine Wanderwegbeschilderung grundsätzlich für eine vermarktbare Wanderregion Voraussetzung ist. Die „Sauerland-Spazierrunden“ müssen aber nicht in der vorhandenen Wanderwegebeschilderung integriert sein, da in einigen Wanderorten diese besonderen Wege gezielt aus dem Wanderbeschilderungssystem ausgenommen wurden (z.B. Kurterrainwege). Eine Wandermarkierung ist aber grundsätzlich Voraussetzung.
Generell sollen, wenn möglich, keine neuen Wege angelegt und markiert werden, grundsätzlich gilt es, markierte Wege zunächst hinsichtlich der Kriterien zu prüfen. Als Sauerland-Spazierrunden sind nicht ausschließlich barrierearme Wege gemeint. Es können auch kurze Rundwege sein, die in den Bereich des Spazierens/Wanderns (nach Dr. Brämer) fallen. Das Expertenteam hat weiterhin beschlossen, dass Sauerland-Spazierrunden nicht zu 100 Prozent sicher und stolperfrei sein müssen, da grundsätzlich nicht nur asphaltierte Wege ausgewiesen werden sollen. Der Wegeuntergrund und die Zielgruppe sollen aber in der Beschreibung des vermarkteten Weges deutlich herausgestellt werden.

Beispiele für solche Spazierrunden sind:
• Airlebnisweg Amecke
• Große Freiheit Siebenstern – Ein Wanderweg für alle
• Barrierefreier Naturerlebnisweg Hohe Bracht
• Poesiepfad Rumbeck
• Mehrgenerationenweg Almequellen
• Hochheidepfad Kahler Asten
• weitere werden folgen

 

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